18.03.2026
Franz
Vom 7.-12. März fand in Slowenien Lipica open statt, ein alljährlich wiederkehrender OL-Anlass. Es ist eigentlich ein Leckerbissen für OL-LäuferInnen, welche ein bisschen mehr auf den O setzen als auf den L. Die Kartenbeispiele zeigen es.
Das Gelände ist geprägt durch die vielen Dolinen: Meist fast runde Senken in jeder Grösse müssen in jeder Etappe umsurft werden, es sei denn, der Posten befindet sich in der Senke selbst. Steine in jeder Form und Grösse machen das Gelände zu einem wunderbaren Labyrinth, behindern aber auch das Laufen, sind doch die kleineren oft im Gras – im Vorfrühling noch dürr – verdeckt. Der 3.OL fand dieses Jahr mehrheitlich auf den Weiden der Lipizzaner (-Pferde) statt, etwas für die „Läufigen“. Das Wetter spielte mit. So wurde der Anlass zu einem sehr gelungenen Ereignis. Und was wir in der Schweiz noch von den Organisatoren lernen könnten: Laufzentrum auf einer Wiese, Parkplatz unmittelbar daneben, Ziel wenn möglich auf gleicher Wiese, Weg zum Start möglichst kurz. Es braucht keine 5 Turnhallen und keine ausgewachsene Festwirtschaft.
Ca. 1800 LäuferInnen beteiligten sich am Wochenende, von Montag bis Dienstag waren es noch ca. 800, davon 32 SchweizerInnen.
Wir selber – Ursula und ich - wohnten in Triest (auch eine Reise wert), ca. 20 km von den OL-Orten weg.
Resultate: hier